Kulturlichter: Spot an für die Kultur!

Disco meets getragene Musik – Lichtshow der Gegensätze im März 2014

Am 22. März 2014 fand die erste Lichtshow des Jahres statt. Da es draußen noch etwas zu kalt war, sah das 5-köpfige Publikum die Show im Gäste- Kellerzimmer. Dieser Raum bietet genug Tiefe, um die Effekte wirken zu lassen.

Anlass der Aufführung war, dass ich zwei Logiergäste beherbergte. Diese, plus weitere Freunde, waren dann auch sehr angetan von der (mit Zugabe) 28- minütigen Lichtshow. Es wurde sogar, was mich sehr gefreut hat, danach verlangt, dass ich das Instrumentalstück In the Night, mitsamt dem Laser-Discoflair, das sich zu diesem Lied wunderbar verbreiten ließ, als Zugabe wiederholte.

Besonders war dieses Mal die Auswahl der Musik, die sich hauptsächlich (aber nicht nur) auf ruhige Stücke konzentrierte. Die Effekte wurden nach und nach eingeführt. Zu keiner Zeit der Show waren alle Scheinwerfer gleichzeitig an – ein absolutes Novum! Dafür war der Eindruck einzelner Farbakzente sicherlich umso intensiver.

Der selbst gebaute Vulkan war (mitsamt Pyrotechnik) wieder mit von der Partie. Besonders häufig kam jedoch der Selbstbau-Pink-Floyd-Kreis aus Straßenschild und LED-Spots zum Einsatz. Zwei neu gekaufte LED-Scheinwerfer bewährten sich ebenfalls aufgrund ihrer großen Lichtleistung.

Das Set sah wie folgt aus:

  • Depeche Mode: In your Room
  • Adiemus
  • Pet Shop Boys: In the Night ’95
  • Ennio Morricone: Spiel mir das Lied vom Tod (Thema Mundharmonika)
  • Ennio Morricone: Spiel mir das Lied vom Tod (Thema Engelsgesang)
  • Genesis: After the Ordeal (Edit)
  • Zugabe: In the Night ’95

Hier nun einige Bilder (kunstvoll geschossen von Juana Charlotte):

Adiemus

Adiemus

Blauer gehts nicht: Adiemus ist so sphärisch, dass der Song in den 90ern für eine Delta-Flugwerbung genutzt wurde. Der selbst gebaute Pink-Floyd-Kreis und die zwei neu gekauften LED-Scheinwerfer heben die Stimmung im zweiten Lied des Sets.

In the Night

In the Night

Laser, der Scanner und ein Strahleneffekt lassen Discofeeling aufkommen, während die Pet Shop Boys mit dem beim Publikum besonders beliebten Kracher In the Night ’95 das Tempo anziehen.

After the Ordeal

After the Ordeal

Von Phil Collins geschrieben, vom Rest der Band Genesis dem Vernehmen nach so sehr gehasst, dass der Song fast nicht aufs 1974-er Album kam: Das melodisch-getragene Instrumentalstück After the Ordeal bildet den perfekten Soundteppich für romantische Lichteffekte und die Explosion des Vulkans.