Kulturlichter: Spot an für die Kultur!

Selbstbau Besteckkasten im Holz-Look

Kennt ihr das, man hat es satt, ewig nur Vorgefertigtes zu konsumieren? Man könnte beispielsweise einen Besteckkasten im nächsten Supermarkt ganz locker im hässlichen Plastikdesign mitnehmen, aber man will endlich einmal wieder etwas selbst mit dem eigenen Hirn erdenken und den eigenen Händen erschaffen?

Diese produktive Krise erlebt jeder einmal. Denn der ewige Konsum macht eben nicht ewig glücklich. Glücklich macht es eher, etwas selbst zu schaffen, und das fängt schon bei der Tomatensauce an. Kaufe ich sie mir fertig? Nein, ich kaufe die Tomaten in der Dose, Gewürze, Kräuter, Zwiebeln, Knoblauch und beispielsweise Mais oder Champignons und dann wird selbst hergestellt. Das ist preislich günstiger, durch das Fehlen ominöser Zusatzstoffe weitaus gesünder und viel spannender als die ewig gleichen Tomatensaucen aus der Packung. (Die größte Freude wartet übrigens im Sommer, wenn die Tomaten sogar selbst gezogen sind. Doch dazu ein andermal mehr…)

Genau das gleiche Lied betrifft auch die Lichtanlage: Jeder selbst gebaute Lichteffekt erfüllt einen mehr mit Stolz als ein gekauftes Gerät – und ist zudem auch noch variabler. In die Nebelrampe und den Selbstbau-Vulkan lassen sich verschiedene Scheinwerfer setzen und die Spots des Pink-Floyd-Kreises lassen sich endlos in neuen Mustern ausrichten.

Nun musste ein Besteckaufteiler her und ich habe ihn mit minimalem preislichen Aufwand und innerhalb einer halben Stunde (was viel zu kurz war, da Basteln Spaß macht) gefertigt: Eine Grundplatte (43 mal 20 Zentimeter) und insgesamt fast 2 Meter Holzlatte habe ich verbaut. Die handgesägten Latten wurden einfach auf die Platte geleimt. Da man hinter der Konstruktion noch an weitere Bestecke in der Lade kommen muss, fallen die Fächer recht niedrig aus. Doch das Besteck bleibt fortan brav an seinem Platz, versprochen!

Auch die niedrige Barriere verhindert ein Verrutschen des Bestecks.

Auch die niedrige Barriere verhindert ein Verrutschen des Bestecks.