Kulturlichter: Spot an für die Kultur!

Halloween-Lichtshow mit Happy End

Thai-Massagen mit Happy End kennt jeder. Doch wie wäre es mit einer Lichtshow zum Thema Kindstod, die auch ein Happy End hat? Wie das geht, erfahrt ihr hier!

Die Lichtshow am 2. November 2013 war in eine Halloweenparty eingebettet, die mit einem Gruselbuffet begann und mit dem sehr ästhetischen und schaurigen Vampirfilm „Nosferatu – Phantom der Nacht“ endete.

Neu waren die am Stativ aufgehängte Spiegelkugel und der selbst konstruierte Kreis farbwechselnder LED-Spots, der an die famosen Lichtshows von Pink Floyd erinnert.

Besonders an der Show, die im Wohnzimmer stattfand war, dass sie thematisch in die Halloweenparty eingepasst, eine Geschichte erzählte. Ein Let’s Read von Gronkh eröffnete den Reigen, das Thema war Kindstod. Der – wie der Kreis –  im Jahr 2013 konstruierte Vulkan wurde zum leuchtenden Sarg, aus dem die Stimme des Kindes als Lichtstrahl tritt. Derart visualisiert leitete das Märchen in einige Gruselsounds über. Es folgten Todesmelodien, traurige Chöre, Atmen und Glockenschläge.

Doch zu deprimiert wollte ich das Publikum nicht zurücklassen, und so wurde mit Rammsteins „Spieluhr“, das von einem vermeintlich gestorbenen, aber wieder auferstehenden Kind handelt, nicht nur der Bogen zum Märchen geschlagen, sondern auch das allseits ersehnte Happy End eingeläutet.

Die Set-List nochmal im Überblick:

  • Wolfgeheul
  • Gebrüder Grimm: Das Totenhemdchen
  • Friedhofsgeräusche
  • Ennio Morricone: Spiel mir das Lied vom Tod (Thema)
  • Giuseppe Verdi: Der Gefangenenchor
  • Atmen
  • Eine Uhr schlägt 12 mal
  • Rammstein: Spieluhr
Die Spiegelkugel zu "Spiel mir das Lied vom Tod"

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Der Pink-Floyd-Kreis erstmals im Live-Test!

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Kreis und Laser leisten besonders gute Dienste

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