Kulturlichter: Spot an für die Kultur!

Sommerurlaub im Erzgebirge

Der erste Urlaub des Jahres 2015 war gleich ein Sommerurlaub – und es zog mich ins Erzgebirge.

Am ersten Tag, dem 22. Juni, war ich am Örtchen Edle Krone unterwegs. Eigentlich ist das nur eine Bahnstation mit zwei Häusern. Doch es führt ein schöner, verschlungener Wanderweg einen steilen Berg hinauf – und dann auf ein Feld. Doch ist der Weg auch noch so klein, Hinweisschilder müssen sein:

edle kroneDass der Weg nur kurz war, stellte sich als Glücksfall heraus – denn sobald ich wieder in der Bahnstation angelangt war, gab es einen Sturzregen, der kurz darauf in Dauerregen überging. So blieb es bei dem kurzen Einblick an dem Tag.

Am 23. Juni sah es schon besser aus. Kreuz und quer durch den Tharandter Wald stiefelte ich satte 4,5 Stunden lang und 12 Kilometer. Der Weg war erst sehr breit, doch hinter der Grillenburg (von einer Burg ist hier leider nicht mehr viel zu sehen) beginnt ein sehr verwunschener Wald mit lauschigem Bachlauf:

tharandter wald

Am nächsten Tag ging es nach Rechenberg. Dort zunächst auch in den Regen geratend, gönnte ich mir eine Gulaschsuppe in der gleichnamigen Brauerei. Danach ging ich noch einmal los, einen recht steilen Berg hinauf und auf teils breiten, teils aber auch sehr romantischen Wegen:

rechenbergDer Höhepunkt des Urlaubs folgte am vorletzten Tag, wo ich die Drachenhöhle in Syrau besichtigte. Es handelt sich um eine wunderschöne Tropfsteinhöhle mit riesigem Untertagesee, tollen Tropfsteinen und Sinterfahnen. Eine Fotoerlaubnis wollte ich nicht kaufen und griff lieber gleich zur DVD. Doch draußen durfte man fotografieren, und der allgegenwärtige Drache durfte auch mit drauf:

Nach so vielen Ereignissen und gelaufenen Kilometern ist verständlich, dass der letzte Urlaubstag fürs Beinehochlegen und Postkartenbemalen drauf ging. Auf jeden Fall ist das Erzgebirge ein lohnendes Reiseziel!